Grenzregionen stehen oft vor besonderen Herausforderungen – gleichzeitig bieten sie enormes Potenzial für Innovation und Zusammenarbeit. Ein aktuelles Beispiel dafür liefert das EU-Projekt BorderLabs CE, das sich mit der gemeinsamen Lösung von grenzüberschreitenden Hindernissen beschäftigt. Das Projekt wurde in OÖ von der Abteilung für EU-Regionalpolitik des Landes OÖ und mit Unterstützung der Regionalmanagement OÖ umgesetzt.
???? Das dazugehörige Video gibt spannende Einblicke:
https://www.youtube.com/watch?v=oTkicPsAVpM
Im Zentrum steht die Frage: Wie können Verwaltungsstrukturen, Institutionen und Regionen über Grenzen hinweg effizient zusammenarbeiten? Der Ansatz von BorderLabs zeigt praxisnah, wie gemeinsame Governance-Modelle entwickelt werden können, um typische Hürden – etwa bei Mobilität, Arbeitsmarkt oder Infrastruktur – zu überwinden.
Gerade für das Mühlviertel (Oberösterreich) ergibt sich daraus ein klarer Mehrwert: Als Region im Dreiländereck Österreich–Deutschland–Tschechien ist sie unmittelbar von grenzüberschreitenden Themen betroffen. Ob Pendlerströme nach von Tschechien nach OÖ, wirtschaftliche Verflechtungen oder Kooperationen mit Südböhmen – funktionierende Abstimmungen über Grenzen hinweg sind ein entscheidender Erfolgsfaktor.
???? Warum das relevant ist:
- Stärkung des regionalen Wirtschaftsraums
- Verbesserte Mobilität und Erreichbarkeit
- Gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Infrastruktur
- Abbau administrativer Barrieren
Das Video macht deutlich: Gemeinsames Management von Grenzfragen ist kein Zukunftsthema, sondern bereits gelebte Praxis – mit direkter Bedeutung für Regionen wie das Mühlviertel.
Mehr Infos zum Projekt: Testing new ways to bring border regions closer together - Interreg Central Europe