Alte Mauern neu erleben: Geschichte trifft digitale Zukunft

Der Burgverein Prandegg hat mit weiteren Partnern ein Interreg-Projekt mit dem Titel „Alte Mauern, neu erleben“ eingereicht. Ziel ist es, die Burgruine nicht nur zu erhalten, sondern die Geschichte und Erhaltung der Anlage für Besucher aktiv erlebbar zu machen.

Die Burgruine Prandegg wird im Rahmen des Interreg-Projekts „Alte Mauern neu erleben“ zu einem modernen Erlebnisstandort weiterentwickelt. Gemeinsam mit Partnern aus Oberösterreich und Südböhmen wird die historische Burganlage saniert und durch digitale, interaktive und grenzüberschreitende Angebote neu erschlossen. 

Im Fokus stehen dabei innovative Formate wie multimediale Ausstellungen, Living‑History‑Erlebnisse und ein Outdoor‑Escape‑Game, die Besucherinnen und Besucher aktiv in die Geschichte eintauchen lassen. Gleichzeitig wird der Burgen- und Schlösserweg als gemeinsame touristische Destination weiterentwickelt. 

Zu den Projektpartnern zählen unter anderem der Burgverein Prandegg, der Kulturverein Burgruine Reichenstein sowie tschechische Partnerorganisationen unter der Federführung von RERA. Auf strategischer Ebene begleiten unter anderem das Regionalmanagement OÖ, der Tourismusverband Mühlviertel und der Verband Mühlviertler Alm die Umsetzung. 

Das Ziel ist klar: das kulturelle Erbe sichern, innovativ erlebbar machen und die Region nachhaltig stärken.

Romana Sadravetz, Regionalmanagerin der RM OÖ/EUREGIO, betont:
„Mit ‚Alte Mauern neu erleben‘ gelingt es, unsere historischen Bauwerke nicht nur zu erhalten, sondern sie mit neuen interaktiven und digitalen Angeboten aufzuwerten.“

Das Projekt läuft bis 2028 und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Region stärker als attraktive Kultur- und Erlebnisdestination zu positionieren.

Burgruine Pandegg im Mühlviertel Oberösterreich


Der mächtige Bergfried von Ruine Prandegg erfährt demnächst Konservierungsarbeiten  Foto: Sergey Fedoskin /Adobe Stock
Der mächtige Bergfried von Ruine Prandegg erfährt demnächst Konservierungsarbeiten Foto: Sergey Fedoskin /Adobe Stock